Die Judoka des WTSV Concordia starteten am Donnerstagvormittag (02.04.) gemeinsam mit Trainer Torsten und Trainerin Kim in Richtung Kopenhagen. Nach der Ankunft am Nachmittag blieb noch genügend Zeit, um sich vor dem Turnier in der Schlaf-Turnhalle einzurichten und auf die kommenden Aufgaben einzustimmen. Die Copenhagen Open erstreckten sich über zwei Tage und boten mit einem großen Teilnehmerfeld aus ganz Europa beste Bedingungen für hochklassige Wettkämpfe. Insgesamt zehn Athletinnen und Athleten des Vereins – Arijen, Armin, Danil, Piet, Oliver, Amirali, Amir, Luke, Joost und Kim – stellten sich der internationalen Konkurrenz und nutzten die Gelegenheit, wertvolle Erfahrungen zu sammeln.
Besonders erfolgreich verlief das Turnier für Arijen, der sich in der Gewichtsklasse MU10 +38 kg den 2. Platz sichern konnte und dabei unter anderem Gegner aus Schweden hinter sich ließ. Auch Armin zeigte in derselben Gewichtsklasse eine starke Leistung und belegte den 3. Platz. Beide trafen auf ein kleines, aber internationales Teilnehmerfeld. In der Gewichtsklasse MU10 bis 30 kg bestritt Luke drei Kämpfe und sammelte dabei u.a. Erfahrungen gegen Konkurrenz aus Lettland.
In den stark besetzten mittleren Altersklassen wurde deutlich, wie breit das Teilnehmerfeld aufgestellt war. Piet trat in der MU15 bis 55 kg gegen mehr als 25 Starter an und hatte es unter anderem mit Judoka aus den Niederlanden und Schweden zu tun. Oliver startete in der MU15 bis 42 kg und begegnete Kämpfern aus Dänemark, Finnland und Lettland. Nach vier gewonnenen Kämpfen schied er genauso wie Piet leider aufgrund des Doppel-KO-Systems aus. Hier zeigte sich besonders die internationale Vielfalt des Turniers, da nahezu jede Begegnung gegen einen Athleten aus einem anderen Land stattfand.
Auch in den älteren Jahrgängen war das Niveau entsprechend hoch. Danil erreichte in der MU18 plus 81 kg einen 7. Platz und trat dabei gegen Gegner aus Dänemark und den Niederlanden an. Amir konnte sich in einer Gewichtsklasse niedriger noch weiter vorne platzieren und belegte einen starken 5. Platz, nachdem er unter anderem auf Kämpfer aus Norwegen traf. Amirali ging in der MO18 bis 73 kg an den Start und musste sich in einem sehr großen Feld mit über 30 Teilnehmern behaupten, in dem unter anderem Athleten aus Dänemark und den Niederlanden vertreten waren.
Besonders groß war das Teilnehmerfeld in der MU18 bis 66 kg, in der Joost auf über 60 Starter traf. Hier stand vor allem das Sammeln von Wettkampfpraxis im Vordergrund, da Kämpfe gegen Gegner aus Norwegen, Schweden und weiteren europäischen Nationen ein hohes Maß an Anpassungsfähigkeit verlangten. Kim trat in der WO18 bis 57 kg an und belegte dort den 7. Platz. Auch sie hatte es mit internationaler Konkurrenz zu tun, unter anderem aus den Niederlanden und der Schweiz.
Neben einigen Siegen nahm das Team vor allem viele neue Eindrücke mit. Unterschiedliche Kampfstile, wechselnde Gegner und die Atmosphäre eines großen internationalen Turniers boten ideale Voraussetzungen für die sportliche Weiterentwicklung. Nach einem langen Wettkampftag am Samstag, an dem auch die Erwachsenen ihre Kämpfe austrugen, trat die Gruppe am Nachmittag die Rückreise an. In der Nacht zum Sonntag erreichten schließlich alle wieder die Heimat – erschöpft, aber mit vielen neuen Erfahrungen im Gepäck.
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