87. Spielminute, Concordia führt mit 2:1. Nach einem Einwurf und einem simpel nach vorne geschlagenen Ball lief auf einmal HEBC-Stürmer Toni Rohrbach, von der Mittellinie startend, mutterseelenallein auf das Cordi-Gehäuse zu. Cordi-Keeper Anton Lattke verhinderte mit einer Glanzparade den Ausgleich. „Wir machen es den Gegner immer wieder sehr leicht zu Chancen zu kommen. Ein langer Ball, keine Staffelung und Tiefe, und wir schwimmen. Wir dagegen betreiben jedes Spiel einen immensen Aufwand, um zu Chancen und Toren zu kommen. Wir haben meist mehr Ballbesitz, bessere Passquoten und viel mehr Standards wie Eckbälle als der Gegner“, ärgerte sich der fehlende Innenverteidiger Seyhmus Atug. Und beinahe wäre das Ganze wieder passiert und das Spielgeschehen auf den Kopf gedreht worden.

„Wir gehen hier nach einem intensiven Spiel als verdienter Sieger vom Platz“, gibt Concordia-Trainer Frank Pieper zu Protokoll. Vom Chancenverhältnis hat Pieper wohl recht, aber das 2:1 war nie in einem komplett sicheren Hafen. Nach einem frühen Rückstand per abgefälschten Fernschuss durch Tourgaidis (15.) konnten die Wandsbeker durch Selim Ajkic, nach schönem Zuspiel von Marc Bölter, egalisieren.

Sinisa Veselinovic erhöhte dann in der 63. Minute nach toller Kombination über Steven Kröner und Selim Ajkic zum 2:1. Danach vergaben Lindener und Co. freistehend diverse Hochkaräter. In der 78. Minute kam dann etwas Pech hinzu, da der ansonsten souveräne Schiedsrichter Denys Shurman, eine Handspiel auf der Torlinie seitens HEBC übersah. Statt Feldverweis und Elfmeter ging es einfach weiter (78.). So wurde es am Ende noch einmal knapp und Anton Lattke wurde zum Matchwinner (s.o.).

Man muss der Pieper-Elf aber attestieren, dass sie echte Stehaufmännchen sind. Es wurde bereits zum fünften Mal in dieser Saison ein Rückstand in Zählbares umgewandelt. Aber besonders hervorzuheben ist, dass niemals über personelle Ausfälle diskutiert wird. Mit Stammkeeper Johannes Höcker, Abwehrchef Sey Atug, den beiden Top-Torjägern Ian-Prescott Claus und Veli Sulejmani, Kapitän Onur Saglam und den formstarken Vedat „Speedy“ Düzgüner sind zu den Langzeitausfällen Berkant Aydin und Max Rosseburg sechs weitere Spieler Ausfälle hinzugekommen.

Am kommenden Sonntag kann HEBC dann Revanche nehmen, dann aber auf dem heimischen Kunstrasen in Eimsbüttel.

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